Gegen Reaktion & Faschismus – Ernst Thälmann unvergessen!

Anlässlich des 128. Geburtstags des Antifaschisten und KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann wird es in diesem Jahr von uns, der Antifaschistischen Aktion Burg [AAB] zusammen mit dem Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstättte“ eine Veranstaltung über den Roten Frontkämpferbund (RFB) und dessen antifaschistischen Selbstschutz in Burg geben. Mit einer Kundgebung in Ziegenhals (Königs Wusterhausen) wollen wir außerdem vor der zertrümmerten Ernst-Thälmann-Gedenkstätte deutlich machen, dass Thälmann, seine Ideen und Taten bis heute unvergessen sind sowie der Kampf für den Wiederaufbau der Gedenkstätte nicht an Kraft verloren hat und erst enden wird, wenn diese wieder an ihrem historischen Ort ist.

Ankündigungstext zur Veranstaltung »Roter Frontkämpferbund (RFB) und dessen antifaschistischer Selbstschutz« am Freitag, den 25. April 2014 um 19:30 Uhr im Hugenottenkabinett (Bruchstraße 24) in Burg

Ankündigungstext zur Kundgebung »Ernst Thälmann unvergessen« am Sonntag, den 27. April 2014 um 11:00 Uhr vor der ehemaligen Ernst-Thälmann-Gedenkstätte (Seestraße 27) in Ziegenhals

Heraus zum antifaschistischen & revolutionären 01. Mai 2014!

Kaum ein anderer Tag ist von politischen Positionierungen, Symbolen und Mythen so umgarnt, wie der 01. Mai. Dieser steht dabei seit über 120 Jahren für den Kampf gegen kapitalistische Ausbeutung und staatliche Unterdrückung. Überall auf der Welt demonstrieren Menschen für ihr Bedürfniss nach einem besseren, solidarischen Leben und stellen die gesellschaftliche Ordnung in Frage. Oft werden sie dabei von Polizei und Militär angegriffen, verprügelt oder sogar ermordet.

Für uns ist dieser Tag ein Anlass um die Ideen von Klassenkampf und sozialer Revolution auf die Straße zu tragen und unsere Kritik an der kapitalistischen Gesellschaftsordnung praktisch werden zu lassen. Deshalb rufen wir auch in diesem Jahr dazu auf, schon im Vorfeld zum diesjährigen 01. Mai möglichst viele Menschen darüber zu informieren und an den Demonstrationen in Magdeburg (12:30 Uhr – Alter Markt) und Berlin (18 Uhr – Lausitzer Platz) teilzunehmen.

Hinweis: Es wird eine gemeinsame und organisierte Anreise zu den Demonstrationen geben. Dazu wird es im Vorfeld eine Veranstaltung in Burg geben wo ihr Infos zur Anreise bekommt – achtet dafür auf Ankündigungen!

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Mitmachen und handeln: Nazipropaganda in Burg entfernen!

Aufkleber, Plakate und Sprühereien von Neonazis sind in Burg leider keine Seltenheit. Immer wieder tauchen an Hauswänden, Bushaltestellen und Verkehrsschildern ihre Symbole sowie Parolen auf mit zum Teil rassistischen und menschenverachtenden Inhalten. Seit Anfang März 2014 haben diese Aktivitäten der Neonazis eine neue Dimension in der Stadt erreicht. Was damit begann, dass in unmittelbarer Umgebung zur Wilhelm-Külz-Straße und der Marientränke an Hauswänden verschiedene Parolen wie „Anti-Antifa“ oder „Sieg Heil“ angebracht wurden, weitete sich in den darauffolgenden Wochen auf das ganze Stadtgebiet aus. An der Außenmauer der Sankt-Petri-Kirche, der Stadthalle, dem sowjetische Ehrenmal, verschiedene Schulen und unzähligen Stromkästen sowie Hauswänden hinterließen die Neonazis ihre Spuren. Bis heute wurden diese zum Großteil weder von der Stadt beseitigt, noch wurden die Täter_innen von der Polizei ermittelt. So waren es regionale Antifaschist_innen die sich die Mühe machten, die Neonazipropaganda zu entfernen bzw. die Betroffenen bei der Reinigung zu unterstützen. Da auch in Zukunft davon ausgegangen werden muss, dass Neonazis durch die Stadt ziehen werden um ihre Propaganda zu verbreiten und sich die Stadt damit schwer tut, diese zu beseitigen, rufen wir alle Menschen in Burg dazu auf eigenständig aktiv zu sein.

Wir bieten weiterhin allen Betroffenen die von den Neonazisprühereien betroffen sind unsere Hilfe bei der Beseitigung an. Erreichen kann man uns unter folgender E-Mail: a-a-burg@riseup.net

Pressemitteilung (05. April 2014) | Pressemitteilung (21. März 2014)