Novemberpogrome 1938 – Nichts und Niemand ist vergessen!

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland und Österreich Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert und zerstört, Menschen gedemütigt, brutal überfallen und ermordet. Etwa 30.000 Jüdinnen und Juden wurden in Konzentrationslager deportiert. Die Gewalt der Novemberpogrome vom 7. -13. November 1938 fand am 9. November ihren vorläufigen Höhepunkt. Diese schrecklichen Gewalttaten lag der vom nationalsozialistischen Regime propagierte Antisemitismus zu Grunde, welcher von weiten Teilen der Bevölkerung mitgetragen wurde. Jene unvorstellbaren Ereignisse dieser Nacht gehen als Reichspogromnacht in die Geschichte ein.

76 Jahre danach dürfen diese Ereignisse nicht verdrängt oder vergessen werden. Das Erinnern an den 09. November 1938 und den damit verbundenen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus bleibt eine der wichtigsten Aufgaben der Gegenwart und Zukunft – stellen Antisemitismus sowie Rassismus doch noch immer eine reale Bedrohung dar. Gemeinsam gilt es deshalb menschenverachtenden Ideologien entgegenzutreten und zugleich würdevoll der Opfer zu gedenken!

Kundgebung | So, 09. November 2014 | 17 Uhr | Magalenenplatz | Burg