Die rassistische Hetze stoppen – Naziaufmarsch verhindern!

Um es kurz zu machen: Am Sonntag, den 08. November 2015 wollen vermeintlich „besorgte Bürger“ – bei denen es sich tatsächlich um RassistInnen, AntisemitInnen und gewaltbereiten Neonazis handelt – einen rassistischen Aufmarsch in Burg durchführen. Dafür wird seit wenigen Tagen hauptsächlich in den sozialen Netzwerken mobilisiert. Um 18:00 Uhr wollen sie sich am Bahnhof treffen um von dort aus gegen eine vermeintliche „Überfremdung“, einen angeblich bevorstehenden „Volkstod“ und generell gegen alles „Fremde“ durch die Stadt ziehen. Außerdem sollen Geflüchtete als Ursache für die prekären Verhältnissen in denen eine Vielzahl von Menschen in Sachsen-Anhalt leben, verantwortlich gemacht werden.

Ein derartiger Aufmarsch ist nicht nur unerträglich, sondern stellt gerade in Burg eine neue Stufe der menschenverachtenden Hetze dar, welche hauptsächlich von Neonazis betrieben wird und sich in der Vergangenheit allein auf Propaganda-Aktionen in Form von Aufklebern und Flugblättern beschränkt hat. Wir werden es allein deshalb nicht zulassen, dass dieser rassistische Aufmarsch ungestört durch unsere Stadt laufen wird. Wir werden auf der Straße sein und deutlich machen, dass es für Rassismus und soziale Ausgrenzung in Burg keinen Platz gibt.

Nutzt die angemeldeten Gegenkundgebungen, um entschlossen gegen diesen Aufmarsch vorzugehen. Bereitet Euch intensiv darauf vor, überlegt im Vorfeld, was ihr an dem Abend machen wollt und passt auf euch auf!

Gegenkundgebungen am Sonntag, den 08. November 2015 in Burg:

Ab 16:30 Uhr – Bahnhofsvorplatz (Treffpunkt der RassistInnen und Neonazis)
Ab 17:00 Uhr – Rolandplatz (Innenstadtbereich)

Übersichtskarte: Hier! (PDF)