Kommt zur Knastkundgebung am Freitag, den 18. März 2016!

Auch in diesem Jahr wollen wir den 18. März, Kampftag für die Freilassung aller politischen Gefangenen, zum Anlass nehmen, um mit einer Kundgebung vor der JVA Burg (Sachsen-Anhalt) unseren inhaftierten Genoss_innen deutlich zu machen, dass sie nicht allein sind und uns mit allen Menschen die wegen ihrer politischen Aktivitäten vom Repressionsapparat kriminalisiert und in den Knast gesteckt werden, solidarisch zeigen. Darüber hinaus wollen wir auf die Arbeit der Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO) aufmerksam machen, die auch in Burg aktiv ist und sich u.a. gegen die zunehmende Ausbeutung der Arbeitskraft von Gefangenen und die verstärkte Repression richtet.

Gerade der Knast in Burg, der erst vor wenigen Jahren fertig gestellt wurde und damit erstmals ein ganzheitlich ausgerichtetes PPP-Projekt (Public-Private-Partnership) ist, gilt nicht nur als einer der sichersten Knäste Europas, sondern steht auch exemplarisch für das herrschende System der tagtäglichen Ausbeutung, Unterdrückung und Unmenschlichkeit. Ein System, das Menschen bombardiert und verhungern lässt – gleichzeitig all jene kriminalisiert und mit Repression überzieht, die das staatliche Gewaltmonopol infrage stellen sowie für eine solidarische und klassenlose Perspektive kämpfen.

Lasst uns gemeinsam den 18. März dafür nutzen, um darüber zu informieren, warum staatlichen Repressionsorgane immer wieder gegen fortschrittliche Bewegungen oder Strukturen in aller Härte vorgehen. Lassen wir unsere Solidarität mit allen politischen & sozialen Gefangenen praktisch werden.

Kundgebung | Freitag, 18. März 2016 | 17:30 Uhr | JVA (Madel 100) | Burg

Hinweis: Der Knast befindet sich mehrere Kilometer außerhalb von Burg. Eine Anreise ist nur mit dem Auto möglich. Organisiert deshalb Mitfahrgelegenheiten oder meldet euch frühzeitig bei uns.