01. September: Antikriegstag in der Region!

Seit dem Beginn der 50er Jahre wurde in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) der 1. September als „Tag des Friedens“ bzw. als „Weltfriedenstag“ bezeichnet, an dem die Öffentlichkeit in Versammlungen und Kundgebungen zum Eintreten für den Weltfrieden aufgerufen hat. In der Bundesrepublik Deutschland (BRD) wurde dieser Tag auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ aufgerufen. Seit dem gibt es jedes Jahr Kundgebungen sowie Kranzniederlegungen die auf die aktuellen Kriegszustände in der Welt aufmerksam machen sollen.

So fanden in diesem Jahr auch wieder in Burg und Genthin Kranzniederlegungen zum Antikriegstag statt. Diese wurden von der Linkspartei organisiert. Trotz der frühen Uhrzeit beider Veranstaltungen fanden sich auch mehrere Antifaschist_Innen und Antimilitarist_Innen in Burg und Genthin ein. Es wurden durch Personen der Linkspartei Kränze niedergelegt und Redebeiträge verlesen um an die Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Die Linkspartei thematisierte in ihrem Redebeitrag die Situation in Afgahnistan und ging auf den Angriff Ende Mai 2010 auf die „Free Gaza“ Flotte ein. Ein Redebeitrag von einigen Antimilitarist_Innen aus der Region verwies auf die derzeitige Situation in Kurdistan und thematisierte die materielle und politische Unterstützung Deutschlands im Krieg gegen Kurdinnen und Kurden.