Antirassistische Kundgebung & Demonstration

Am Donnerstag, dem 02. April 2009, fand in Burg eine antirassistische Kundgebung und Demonstration unter dem Motto „Transgenialer Polterabend! Über 2 Jahre rassistisch-homophober Amtsmissbrauch sind genug! Aufenthaltserlaubnis für Nico P.“ statt. Gegen 15:00 Uhr trafen sich etwa 70 Menschen vor der Ausländerbehörde in Burg. Grund der Kundgebung und Demonstration war das homophobe und rassistische Verhalten der Ausländerbehörde gegenüber Nico P. und seiner Frau Daniela.

Während der Kundgebung vor der Ausländerbehörde wurden Redebeiträge verlesen. Eine kleine Vorführung, die sich auf den „Polterabend“ bezog, fand ebenfalls statt. Grund des „Polterabends“ war der zweite Hochzeitag von Nico und Daniela. Nach etwa einer Stunde ging dann eine Demonstration von der Ausländerbehörde über die August Bebel Straße in Richtung Innenstadt los. Viele Menschen waren bei schönem Wetter in Burg unterwegs und hörten den Redebeiträgen zu. Bei der ersten Zwischenkundgebung auf dem Markt tauchten dann auch die ersten Neonazis auf. Diese bekamen allerdings von der Polizei Platzverweise. Während der Zwischenkundgebung wurde ebenfalls auf die antifaschistische Demonstration am 18. April 2009 in Burg aufmerksam gemacht. Nachdem die Zwischenkundgebung beendet war, ging die Demo über die Bruchstraße weiter Richtung Bahnhof. Dort angekommen standen etwa 20 Neonazis auf dem Bahnhofsvorplatz und versuchten die Demo abzufilmen. Zuvor versuchten aus einem Park aus etwa 3 Neonazis mit Sturmmasken vermummt die Demo anzugreifen. Dies gelang ihnen allerdings nicht. Vor dem Bahnhof wurde dann noch ein Redebeitrag verlesen und die Demo für beendet erklärt. Die Polizei hielt sich während der Kundgebung und der Demonstration erstaunlicher weise sehr zurück.

Organisiert wurde die Demonstration von der Antirassistischen Iniative Berlin/Brandenburg mit Unterstützung der Antifaschistischen Aktion Burg.

Im folgendem noch ein paar Bilder von der Kundgebung:
(Zum vergrößern, raufklicken)

Neonazis die versuchten die Demonstration zu stören: