Gemeint sind wir alle! Solidarität geht weiter!

Am Samstag, dem 10. Juli 2010, fanden im Jerichower Land weitere Aktionen zum Thema Repression statt. Nachdem es in der letzten Zeit zu einer Verstärkung der Repression gegenüber Antifaschist_Innen kam und ein Genosse 39 Tagen in Untersuchungshaft saß, gehen auch die Soliaktionen weiter.

Das Jahr 2009 war eins der offensivsten und erfolgreichsten in der letzten Zeit für die Linksradikale Bewegung im Jerichower Land. Neben verschiedenen antirassistischen Demonstrationen und Kundgebungen, die auf die Residenzpflicht & die Schikanen der Ausländerbehörde Burg gegenüber dem aus Benin stammenden Nico aufmerksam machten, gab es auch Farbangriffe auf die Ausländerbehörde. Ebenfalls wurde mit einer Demonstration an der 250 Personen teilnahmen auf die Neonaziszene in der Stadt aufmerksam gemacht. Mehrere zum Teil militant verlaufene Spontandemonstrationen, die sich solidarisch mit den MG(Militante Gruppe)-Gefangenen zeigten oder als Reaktion auf Naziaktivitäten stattfanden, gab es. Des Weiteren war/ist das Stadtbild durch antifaschistischen und antikapitalistischen Stuff geprägt. Dies nehmen die Repressionsorgane zum Anlass verstärkt gegen Linke in der Region vorzugehen.

So kam es Samstagvormittag in der Innenstadt von Burg und Genthin zu Flugblattaktionen, die auf das Thema hinweisen. Während dieser Aktion kam es weder zu Störungen der Polizei noch von Nazis. Am Abend fand dann erneut ein Soliabend statt. An einem kleinen Infotisch konnte man sich über verschiedene Dinge informieren und eine Band sorgte für musikalische Unterhaltung. Die Einnahmen gingen erneut den von Repression betroffenen Personen zugute.

Keine Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwalt!
Stoppt die Verfahren gegen linke und antifaschistische Aktivist_Innen!