Kranzniederlegung in Burg: Wir danken der roten Armee!

Mit einer Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal gedachten am 07. Mai 2013 mehrere AntifaschistInnen in Burg der Befreiung vom Nationalsozialismus vor nunmehr 68 Jahren. Dass die Kranzniederlegung in diesem Jahr schon einen Tag vor dem 08. Mai, dem offiziellen Gedenktag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht und damit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, stattfand, lag zum einen daran, dass AntifaschistInnen aus Burg sich an den Gegenaktivitäten zum geschichtsrevisionistischen Aufmarsch von Neonazis in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) am Mittwoch, den 08. Mai 2013 beteiligen werden.

Unter dem Banner „8. Mai – Tag der Befreiung! Wir danken der roten Armee“ wurden mehrere Redebeiträge während der Kranzniederlegung gehalten. Diese setzten sich mit dem Nationalsozialismus auseinander und gingen auf die rote Armee ein, die nicht nur die Stadt Burg befreite, sondern auch im Kampf gegen Nazideutschland die Hauptlast und den damit entscheidenden Anteil am Sieg geleistet hatte. Denn lange bevor die zweite Front im Westen eröffnet wurde, hatten sowjetische SoldatInnen die Nazis vor Moskau gestoppt, in Stalingrad und im Kursker Bogen die Wende des Krieges erzwungen.

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die sich heute an der Kranzniederlegung beteiligten und wollen an dieser Stelle nochmal den Opfern des deutschen Vernichtungswahns gedenken und allen antifaschistischen Widerstandskämpfern sowie der roten Armee für die Zerschlagung Nazideutschlands danken.