Spontandemo nach Räumung des Ungdomshuset

Am 3. März 2007 fand in Burg(b. Magdeburg) eine Solidaritätsaktion für die kämpfenden in Kopenhagen statt! An der Aktion nahmen 25 AntifaschistInnen teil. Nach dem sich gegen 18.00 Uhr am Bahnhof alle gesammelt hatten, zogen diese Personen an dem Polizeirevier vorbei und gingen durch die Schartauer Straße bis zum Breiten Weg und wieder zurück zum Bahnhof. Zuerst wurde sich an der Schartauer Straße aufgestellt und ein Redebeitrag vorgelesen. Danach zog man durch die Burger Innenstadt. Trotz Böllerexplosionen und Sprüche wie „Alles für Alle!“ oder „Hoch die Internationale Solidarität!“ gab es kein Stress seitens der Bullen. Die Burger Nazibande war auch nicht zu sehen, diese versteckten sich zuhause oder waren noch in Halbe um ihre, in der Kesselschlacht von Halbe verreckten Kameraden zu gedenken und rumzuheulen! Positiv ist auch, dass es in einer Nazihochburg wie Burg, zu keiner Gegenwehr von Nazis oder Bullen kam, damit zeigt sich wieder einmal, dass man auch in solchen Region aktiv sein kann und sich nicht einschüchtern lassen soll. Negativ ist zu sehen, dass sich nur 25 Menschen am Bahnhof eingefunden haben um ein Zeichen gegen die Räumung des Ungdomshuset in Kopenhagen zu setzen! Es muss weitere Aktionen geben um unsere Solidarität mit den Kämpfenden in Kopenhagen zu zeigen!

Solidarität mit dem Ungdomshuset!
Linke Freiräume erkämpfen und verteidigen!
Häuser denen, die sie brauchen!

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